Es gibt Momente, in denen alles gleichzeitig zu sein scheint.
Zu viele Gedanken. Zu viele Gefühle. Zu viele Anforderungen. Die inneren Wellen werden lauter, höher, unübersichtlicher.
Du versuchst, sie zu ordnen. Sie zu verstehen. Sie zu kontrollieren. Aber je mehr du dich anstrengst, desto chaotischer wird es.
Was in solchen Momenten passiert
Du verlierst den Boden unter den Füßen. Nicht weil du schwach bist, sondern weil das System überlastet ist. Weil zu viel da ist, das gesehen werden möchte.
Vielleicht sind es alte Emotionen, die hochkommen.
Vielleicht sind es unerfüllte Bedürfnisse, die sich melden.
Vielleicht ist es der Körper, der sagt: Stopp. Ich brauche Pause.
Was dann hilft
Nicht: Noch mehr Kontrolle. Noch mehr Struktur. Noch mehr Müssen.
Sondern:
Innehalten.
Nicht verstehen müssen.
Nicht lösen müssen.
Einfach da sein. Mit dem, was ist.
Die Wellen brauchen keinen Kampf. Sie brauchen Raum. Raum, um sich zu zeigen. Raum, um sich zu setzen.
Du darfst überfordert sein
Es ist okay, wenn es zu viel ist. Wenn du nicht mehr weiterweißt. Wenn du Hilfe brauchst.
Das macht dich nicht schwach. Das macht dich menschlich.
Und manchmal ist der erste Schritt nicht, eine Lösung zu finden – sondern anzuerkennen: Ja, gerade ist es laut. Und das darf so sein.